Rechtsanwalt
Christian Kössl
Walter-Eucken-Str. 8
85716 Unterschleißheim
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.rechtsanwalt-koessl.de
Tel.: 089 / 315 40 88
Fax: 089 / 315 40 89 

Mitglied im AnwaltVerein


Mietrecht und Pachtrecht

  • Beratung bei Mietverträgen
  • Durchsetzung von Ansprüchen aus dem Mietverhältnis für Mieter und Vermieter
  • Beratung und Vertretung in Räumungsangelegenheiten in Wohnungsmietsachen, bei gewerblichen Mietverhältnissen und Pachtverhältnissen

pdfFragebogen Mietrecht mit Vollmacht.pdf
Adobe Acrobat Dokument [31.1 KB]


Kosten und Gebühren


Die Mietrechtsreform 2013

Die neue Mietrechtsreform bezieht sich auf die Energetische Modernisierung, das Kautionsrecht, die Räumungsvollstreckung, eine Erweiterung des Mieterschutzes, die Einführung des neuen Instrumentes der Sicherungsanordnung und Änderungen bei Mieterhöhungen. Hier möchte ich Ihnen gerne einen kurzen Überblick über die Änderungen geben. Rufen Sie mich, gerne können wir in einem persönlichen Gespräch Einzelheiten klären.

Die Energetische Modernisierung

Hier werden künftig alle Maßnahmen erfaßt sein, die zur Energieeinsparung dienen, z.B. Einbau einer neuen Heizannlage, neuer Fenster usw. Der Mieter muss nun nach neuem Recht aber für die ersten drei Monate die Bauarbeiten und begleitenden Belästigungen, Staub, Lärm etc., dulden, bis die Miete gemindert werden kann.

Kautionsrecht

Dem Vermieter wird hier eine neue Möglichkeit einer Kündigung gegeben, wenn der Mieter mit einer Sicherheitsleistung in Höhe eines Betrages in Verzug ist, der der zweifachen Monatsmiete entspricht. Weiter hat der Gesetzgeber klargestellt, dass bei Teilzahlungen der Kaution die weiteren Raten, also ab der zweiten Rate, diese jeweils zusammen mit der Miete fällig werden.

Räumungsvollstreckung

Bisher verursachte eine Räumungsvollstreckung für den die Räumung begehrenden Vermieter erhebliche Kosten, da bewegliche Sachen aus der Wohnung herauszuschaffen und ggfalls einzulagern waren. Diese Kosten musste bislang der Vermieter erst vorstrecken. Nunmehr besteht die Möglichkeit des Vermieters den Gerichtsvollzieher nur mit der Besitzverschaffung der Wohnung zu beauftragen, die beweglichen Sachen des Mieters verbleiben in der Wohnung und der Gerichtsvollzieher hat diese zu dokumentieren, z.B. mittels Bildaufnahmen.

erweiterter Mieterschutz

Bei der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen ist eine Eigenbedarfskündigung oder Kündigung wegen wirtschaftlicher Verwertung nunmehr erst nach drei Jahren zulässig.

Sicherungsanordnung

Hier wird ein neues Sicherungsinstrument im Gesetz geregelt. Sofern eine Räumungsklage mit einer Zahlungsklage aus demselben Rechtsverhältnis verbunden wird, ordnet das Gericht auf Antrag des Klägers (idR der Vermieter) an, dass der Beklagte (idR der Mieter) wegen der Geldforderungen eine Sicherheit zu leisten hat. Auf Antrag des Vermieters kann jedoch im Wege der einstweiligen Verfügung die Räumung angeordnet werden, sofern der Mieter die angeordnete Sicherheit nicht erbringt.

Kappungsgrenze

Für Gebiete mit besonders gefährdeter Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnraum zu angemessenen Bedingungen ist die Kappungsgrenze auf 15 % gesenkt worden. Die Länder können durch Rechtsverordnung festlegen, welche Gebiete hierunter fallen, allerdings auf jeweils höchsten fünf Jahre.

Verkehrsrecht und Unfallschadenabwicklung

  • die Vertretung in Unfallsachen, insbesondere Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen und Schmerzensgeld
  • Durchsetzung Ihrer Ansprüche auch im Prozessfall
  • Beratung und Verteidigung bei Verkehrsstrafsachen und Ordnungswidrigkeiten gegenüber Behörden und Gerichten

Als besonderen Service biete ich Ihnen an, dass Sie mir Ihre Daten bei einer Unfallschadensabwicklung direkt per Internet über folgenden Link zuschicken können.

www.schadenfix.de/unterschleissheim/RA_Christian_Koessl

Sie müssen dann nichts weiter unternehmen, die Abwicklung wird umfassend durch mich erledigt. Über den Fortgang der Sache werden Sie durch die laufende Korrespondenz unterrichtet.

Nutzung von Mobiltelefonen als Navigationsgerät unzulässig

Das OLG Hamm hat in einer Entscheidung vom 18. Februar 2013 (Az. III-5 RBs 11/13) entschieden, dass auch die Nutzung eines Mobiltelefons als Navigationsgerät unzulässig ist. Das Gericht führt aus "Die Frage der Benutzung eines Mobiltelefons i.S.d. § 23 Abs. 1a StVO beurteilt sich allein danach, ob das Gerät in der Hand gehalten wird oder nicht". Die Benutzung eines Handy schließt somit ALLE Funktionen eines Mobiltelefons ein, nicht nur das reine telefonieren.

pdfUnfallfragebogen.pdf
Adobe Acrobat Dokument [15.2 KB]

 


Kosten und Gebühren

Familienrecht , Scheidungsrecht

  • Beratung und Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen von Kindern und Ehegatten
  • Betreuung und Durchführung von Scheidungsverfahren
  • Beratung und Vertretung zu Trennungsfragen/Folgesachen im Vorfeld von Ehescheidungen sowie im Scheidungsverfahren selbst, wie z. B. Sorgerecht, Umgangsrecht, Hausrat, Zugewinn und Versorgungsausgleich
  • Beratung zu Eheverträgen vor und während der Ehe und Fertigung von entsprechenden Verträgen
  • Beratung und Vertretung von nichtehelichen Lebensgemeinschaften

Weitere Informationen zum Thema Familien- und Scheidungsrecht finden Sie auf der Ratgeberseite www.scheidung.org.


pdfScheidungsfragebogen mit Vollmacht.pdf
Adobe Acrobat Dokument [76.2 KB]

 scheidungsfix


Kosten und Gebühren



Scheidungskosten nicht mehr steuerlich absetzbar

Eine wichtige Entscheidung für Sie!

Scheidungskosten sind als Prozesskosten i.S.v. § Abs. Satz 4 nicht (mehr) als außergewöhnliche Belastung absetzbar, da grundsätzlich nicht existenzbedrohend (BFH, Urt. v. 18.05.2017 – , FamRZ 2017, 1627 ff., m. Anm. Engels). Ausnahmen kommen nicht zuletzt im Hinblick auf die Möglichkeit der Verfahrenskostenhilfe kaum in Betracht.

Scheidungskosten sind nicht (mehr) als außergewöhnliche Belastung abziehbar

Trennung und Scheidung führen bei den Ehepartnern regelmäßig u. a. zu erheblichem finanziellen Aufwand. Derartige Belastungen stellen sich nicht nur in Form erhöhter Kosten der getrennten Lebensführung und dem Verlust des Ehegattensplittings (§ 32a Abs. 5 EStG) ein; sie erwachsen auch aus Prozesskosten. Nachdem es in der Vergangenheit zumindest möglich war, einen Teil dieser Kosten steuerlich geltend zu machen, hat der BFH nun entschieden, dass dies aufgrund des ab dem 1.1.13 geltenden § 33 Abs. 2 S. 4 EStG i. d. F. v. 26.6.13 nicht mehr zulässig ist.



Neues Sorgerecht 2013 bei nicht miteinander verheirateten Eltern seit 19. Mai 2013

Ich möchte Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Änderungen des neuen Sorgerechts für unverheiratete Eltern geben.

Das neue Sorgerecht ist seit 19. Mai 2013 in Kraft.

Aber auch nach der Reform erhalten unverheiratete Väter nicht automatisch ein gemeinsames Sorgerecht.

Grundsätzlich bleibt es auch im neuen Recht dabei, dass mit der Geburt des Kindes die Mutter zunächst das alleinige Sorgerecht erhält.

Am unbürokratischsten ist es für die unverheirateten Eltern, wenn sie beim Jugendamt eine Sorgerechtserklärung abgeben, dass heißt beide Elternteile erklären beim zuständigen Jugendamt, dass sie mit der Ausübung des gemeinsamen Sorgerechts einverstanden sind.

Sofern hier keine Einigung erzielt werden kann, steht dem nicht sorgeberechtigten Elternteil der Weg zum Familiengericht offen. Bei der Entscheidung werden die Gerichte grundsätzlich dann davon auszugehen haben, dass es dem Kindeswohl am besten entspricht, wenn beide Eltern das gemeinsame Sorgerecht ausüben. Lediglich wenn schwerwiegende Gründe gegen ein gemeinsames Sorgerecht sprechen, würde ein solcher Antrag abgewiesen werden.

Für Einzelfragen rufen Sie mich einfach an, damit wir dann in einem persönlichen Gespräch die Details klären können.

 

 

Strafrecht – den Anwalt konsultieren, bevor es zu spät ist

Wenn sich ein Strafverfahren ankündigt, wird diese Tatsache für die Betroffenen meist zu einer sehr belastenden und teilweise sogar existenzbedrohenden Situation. Diese Situation gilt gleichermaßen für den Beschuldigten wie auch für dessen Angehörige - insbesondere wenn es zur Anordnung einer Untersuchungshaft kommt.

Im Strafverfahren machen Beschuldigte durch die Ausnahmesituation und mangels besseren Wissens sehr häufig Fehler, die sich später nur schwer korrigieren lassen. Lassen Sie sich, wenn Sie selbst betroffen sind, möglichst bereits in der ersten Vernehmung durch die Polizei, die Staatsanwaltschaft oder die Ordnungsbehörde anwaltlich vertreten. Denn einige der entscheidenden Weichenstellungen erfolgen bereits im Ermittlungsverfahren.

Wenn sie rechtzeitig einen spezialisierten Rechtsanwalt einschalten, kann dieser oft verhindern, dass Bußgelder, Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen gegen Sie verhängt werden - oder zumindest eine geringere Sanktion erreichen. Statistisch belegt ist darüber hinaus, dass die frühzeitige Einschaltung eines Strafverteidigers die Dauer von Zwangsmaßnahmen (z.B. Untersuchungshaft) verkürzt und im Falle einer Verurteilung auch positive Auswirkungen auf das Strafmaß hat.

Grundsätzlich sollten Sie bei jedem drohenden Strafverfahren berücksichtigen:
Kontaktieren Sie uns so früh wie möglich und machen Sie ohne Rücksprache mit uns keine Angaben zur Sache.

Wir unterstützen Sie in folgenden Gebieten des Strafrechts und des Ordnungswidrigkeitenrechts:

  • Kapitalverbrechen (Tötungsdelikte und andere Gewaltkriminalität)
  • Wirtschaftsstrafsachen
  • Jugendstrafsachen
  • Steuerstrafsachen
  • Betäubungsmittelstrafsachen
  • Sexualstrafsachen
  • Verkehrsstrafsachen und Ordnungswidrigkeiten
  • Revisionen in Strafsachen

Erbrecht, Nachlass

  • Beratung bei Testamentserstellung und Fertigung entsprechender Testamente
  • Beratung zu Erbfolge, Erbschaftsannahme und Erbschaftsausschlagung
  • Geltendmachung von Ansprüchen aus einem Erbfall (Erbauseinandersetzung, Pflichtteilsansprüche, Pflichtteilsergänzungsansprüche etc.)
  • Abwehr von ungerechtfertigten Ansprüchen Dritter

Kosten und Gebühren